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Soziale Menschenrechte - Links
- Medibüro Berlin
- SOS Mediterranee
- ISD Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland
- Internationale Liga für Menschenrechte
- Faire Mobilität
- Förderverein Stille Straße e.V.
- Deutsches Institut für Menschenrechte
- Institut für Medienverantwortung
- Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.)
- Amaro Drom e.V., Berlin
Aufruf zur Umsetzung
Anlässlich des 50. Jubiläums des UN-Sozialpakts am 16.12.2016 haben wir eine Anzeige in der Berliner Zeitung, der taz, dem Freitag, der Jungen Welt und dem ND geschaltet sowie eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Demonstration am 13.10.2019
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Gemeinsame Erklärung zur Europäischen Säule Sozialer Rechte
Die ESSR reiht sich ein in rechtlich unverbindliche Willensbekundungen der EU, gemeinsame soziale Mindeststandards zu garantieren. Doch selbst wenn die ESSR rechtsverbindlicher werden würde, sind ihre Vorgaben so unbestimmt, dass Deutschland behaupten kann, alle Forderungen seien schon umgesetzt. Soziale Rechte bleiben faktisch den wirtschaftlichen Grundfreiheiten des europäischen Binnenmarktes untergeordnet. Es braucht Durchsetzungs- und Sanktionsmechanismen zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit. Ein wichtiges Mittel dazu ist die längst überfällige Ratifizierung des Zusatzprotokolls zum UN-Sozialpakt, um soziale Menschenrechte individuell vor Gericht einklagbar zu machen.
Die vollständige Erklärung: "Die 'Europäische Säule sozialer Rechte' braucht ein solides Fundament! - Die Umsetzung der sozialen Menschenrechte bleibt aktuell" finden Sie hier.
Ausschreibung „Sozialer Menschenrechtspreis 2020“
Unsere Stiftung wird im Jahr 2020 wieder Einzelpersonen, Vereine, Projekte, Organisationen oder Unternehmen mit dem „Sozialen Menschenrechtspreis“ auszeichnen, die sich um die sozialen Menschenrechte verdient gemacht haben. Der Preis ist in diesem Jahr vorläufig- angesichts der bekannten finanziellen Engpässe auch in Folge der Corona- Krise- mit 2.500 € dotiert, er wird gegebenenfalls erhöht, falls wir dazu weitere Spenden erhalten.
Einsendeschluss ist der 15.09.2020 (Eingang am Stiftungssitz).
Die Preisverleihung erfolgt wieder als Festakt im Rahmen unserer Jahresveranstaltung im Rathaus Charlottenburg unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Reinhard Naumann am 29. Oktober 2020 in Berlin.
Mit dem Preis will unsere im Jahr 2011 gegründete Stiftung helfen, die bereits im UN- Sozialpakt von 1966 festgeschriebenen sozialen Rechte bei uns und weltweit durchzusetzen - wie die auf soziale Sicherheit und Wohnung, Arbeit, Gleichberechtigung, Bildung und Freiheit des Kulturlebens.
Unter sozialen Menschenrechten verstehen wir das Recht auf Selbstbestimmung, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie entsprechend der Allgemeinen Menschenrechtserklärung vom 10.12.1948 (Art. 22–27), konkretisiert im Internationalen Pakt über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von 1966 (UN-Sozialpakt):
- das Recht auf soziale Sicherheit,
- das Recht auf Arbeit, gleichen Lohn, Koalitionsfreiheit,
- Erholung und Freizeit,
- soziale Betreuung, d.h. ein angemessener Lebensstandard bezüglich Bekleidung, Wohnung, ärztlicher Versorgung etc.,
- Bildung und kulturelle Teilhabe und Freiheit des Kulturlebens.
Jede Einzelperson, jeder Verein, jedes Projekt, jede Organisation und jedes Unternehmen, das sich mit seinen Zielen und seiner Tätigkeit in diesen Bereichen engagiert, ist zur Teilnahme eingeladen- in diesem Jahr hat der Vorstand beschlossen insbesondere Aktivitäten zum Thema Altersarmut und Pflege mit dem Preis auszuzeichnen. Sie können sich selbst bewerben oder begründete Vorschläge für Preisträger*innen einreichen.
Von der Preisausschreibung ausgeschlossen sind staatliche und halbstaatliche Stellen.
Die/der Preisträger*in wird unter Ausschluss des Rechtsweges von einer unabhängigen Jury ermittelt. Die Verleihung des Preises mit einer Urkunde erfolgt in einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin. Der Preis berechtigt, die/den Preisträger*in, mit dem Logo des Stiftungspreises zwei Jahre in der Geschäftspost zu werben.
Preisträger*innen der letzten Jahre waren u.a. Stille Straße e.V., das Medibüro Berlin, mob e.V./Strassenfeger, KulturistenHoch2 und die Ärzte der Welt. Sonderpreise gingen an FIAN, SOS Mediterranee, Vielfältiges Menschenbild gGmbH und das Bündnis Mieterprotest Kosmosviertel. Im vergangenen Jahr ging der Preis an Bizim Kiez- unser Kiez in Berlin und den stellvertretenden Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (NAK) Robert Trettin.
Bewerbung für den Sozialen Menschenrechtspreis 2020
Bewerbung bis spätestens 15.09.2020 an:
Eberhard-Schultz -Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
Briefkastennr. 52
E - Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bitte die Vorschläge möglichst per E-Mail einreichen!
- Bitte füllen Sie dazu den Bewerbungsbogen aus. Dieser enthält beschreibbare Felder, die Sie, wenn möglich, direkt mit Hilfe Ihres PDF-Programmes ausfüllen. (Adobe Acrobat Reader ermöglicht dies über die Funktion „Ausfüllen und unterschreiben“)
- Die „Kurzbeschreibung der Aktivitäten für Soziale Menschenrechte“ (siehe Bewerbungsbogen) sollte nicht mehr als 1000 Zeichen (mit Leerzeichen) lang sein (ca. eine halbe Seite Text bei Arial Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5).
Fügen Sie dem Bewerbungsbogen bitte folgende Zusatzinformationen bei:
- Schriftliche Begründung, wie der/ die Vorgeschlagene sich konkret für die sozialen Menschenrechte engagieren und insbesondere zu den Themen Altersarmut und/oder Pflege.
- Hintergrundmaterial, Dokumente und Quellen
- Möglichst Foto der/des Nominierten (jpg)
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Bewerbungsbogen und die von Ihnen zusammengestellten Zusatzinformationen in einer PDF-Datei abspeichern könnten. Diese sollte max. 2MB groß sein. Falls es technisch für Sie nicht umsetzbar ist, die vollständige Bewerbung in einer Datei abzuspeichern, bitten wir Sie, uns inklusive Bewerbungsformular nicht mehr als 2 Anhänge (insgesamt max. 2MB) zuzusenden.
Das Formular für die Ausschreibung finden Sie hier.
Aktuelles
- Teilnahme an der Demonstration gegen Mietenwahnsinn
- Lesetipp: Das Interview des Vize-Sprechers der Nationalen Armutskonferenz (NAK) und unserem Sozialen Menschenrechts Preisträger Robert Trettin
- Aufruf zur gemeinsamen Verwirklichung des sozialen Menschenrechts auf Wohnen
- Pressemitteilung: Aktuelles/ Menschenrechte/ Bundesregierung- UN- Sozialausschuss, Berlin, 16.04.2020
- Pressekonferenz des #Mietenwahnsinn- Bündnisses
Veranstaltungen
- Vesper- Veranstaltung "Menschenrechte in Zeiten des Klimawandels" am 28.11.2019
- Jahresveranstaltung am 17.10.2019 mit Verleihung des Menschenrechtspreises im Rathaus Charlottenburg zum Thema "Soziales Menschenrecht auf Wohnen verwirklichen!" erfolgreich durchgeführt
- Vesper-Veranstaltung zum Thema "Institutioneller Rassismus" am 26.09.2019
- Fachtagung „Das Soziale Menschenrecht auf Arbeit“ mit und bei der IG Metall Berlin am 27.5.19 erfolgreich durchgeführt
- Mit dem Bündnis Mieterprotest Kosmosviertel auf Veranstaltung der Nationalen Armutskonferenz